Außerdem

geschrieben am 5. April 2011 um 17:58

fällt mir grad auf, dass ich noch gar nichts vom Konzert geschrieben habe.

Das war nämlich letzten Mittwoch in Frankfurt. Wir waren eingeladen – der Lichttechniker ist der, der auch die Tournee im November begleitet hat. Und für mich war das – nach BAP 1984 oder 1985 – das erste Konzert dieser Art.

Und es war soooo überwältigend! Vor Beginn des Konzerts war die Bühne mit einem roten Vorhang „geschlossen“, im Saal lief leise Instrumentalmusik. Die wurde nach und nach immer lauter, auf dem Höhepunkt fiel der Vorhang und Chris de Burgh betrat die Bühne. Und bei frau grainnee liefen die Tränen – das hab ich manchmal, wenn Musik mich sehr berührt…- und diese Musik begleitet mich seit meiner Jugend. Ich liebe seine Musik – fast ausnahmslos.

Er stellte zwar auch seine neue Platte vor (darf man eigentlich überhaupt noch „Platte“ sagen? Platten gibt’s ja so eigentlich gar nicht mehr wirklich…), spielte daraus aber lediglich 4, 5 Stücke (die mir allerdings durchweg sehr gut gefielen, vor allem das hier:)

Ich hab grad einen kleinen Zusammenschnitt des aktuellen Albums gefunden – wer mag, hört rein:

Aber hauptsächlich spielte er die großen, alten Stücke: The Getaway, Lady in Red, High on Emotion, Don’t pay the Ferryman, Spanish Train, Where peaceful Waters flow, Borderline 1 und 2 und – ich hab’s kaum gehofft – mein absolutes Lieblingsstück A Spaceman came travelling. Ich durfte ja in der Pause am Lichtpult schon in die Setlist für den zweiten Teil kucken und war völlig hin und weg, als ich sah, was noch alles kommen wird *lächel*

Und bei Toto hat er sich auch „bedient“ und spielte „Africa“ – und zwar so schön, dass es wunderbar reinpasste. Gar nicht gecovert irgendwie – natürlich ist es ein Cover, aber er kann das 🙂

Zwischendurch – im ersten Teil – immer etwas Smalltalk, etwas Hintergrund zur neuen Platte – Piraten machen „arrrrrrrrrrr“ *lach* und im zweiten Teil ging er durch den (bestuhlten) Innenraum. Die Security hat vermutlich ’nen Herzinfarkt bekommen – wobei, die dürften sowas gewohnt sein. Und dann winkte er das Publikum an die Bühne ran – nix mehr war’s mit Bestuhlung.

Dieser Mann hat eine absolut umwerfende Stimme – einige Stücke im zweiten Teil sang er nur mit Gitarrenbegleitung, ohne Band – und einen unglaublichen Stimmumfang. Die Lichtshow war sehr beeindruckend *zuChriswink* und die Stimmung unglaublich. Und im September kommt er noch mal, dann nach Koblenz (unter anderem) und ich freu mich jetzt schon…

Hinterlassen Sie einen Kommentar